<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>AkTEN</title>
	<atom:link href="http://ak-ten.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://ak-ten.de</link>
	<description>Arbeitskreis Träger von Erziehungstsellen in Niedersachen und Bremen</description>
	<lastBuildDate>Wed, 21 Dec 2011 08:52:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Stellungnahme Weiterentwicklung der Vollzeitpflege – Anregungen und Empfehlungen für die Niedersächsischen Jugendämter</title>
		<link>http://ak-ten.de/hier-folgen-bald-aktuelle-beitrage</link>
		<comments>http://ak-ten.de/hier-folgen-bald-aktuelle-beitrage#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 08:49:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>akten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ak-ten.de/?p=142</guid>
		<description><![CDATA[Stellungnahme des Arbeitskreises Träger von Erziehungsstellen in Niedersachsen und Bremen (AkTEN) zur Veröffentlichung des Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit des Landes Niedersachsen, mit dem Titel: „Weiterentwicklung der Vollzeitpflege – Anregungen und Empfehlungen für die Niedersächsischen Jugendämter Der AkTEN &#8230; <a href="http://ak-ten.de/hier-folgen-bald-aktuelle-beitrage">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellungnahme des Arbeitskreises Träger von Erziehungsstellen in Niedersachsen und Bremen (AkTEN) zur Veröffentlichung des Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit des Landes Niedersachsen, mit dem Titel: „Weiterentwicklung der Vollzeitpflege – Anregungen und Empfehlungen für die Niedersächsischen Jugendämter</p>
<p>Der AkTEN begrüßt ausdrücklich die Initiative zur Qualifizierung des Pflegekinderwesens in Niedersachsen.</p>
<p>Das dargestellte differenzierte System von Vollzeitpflege versucht, Hilfen nach § 34 SGB VIII &#8211; hier insbesondere Erziehungsstellen &#8211; von den Hilfen nach § 33 SGB VIII, abzugrenzen.<br />
Die Abgrenzungsmerkmale entsprechen nicht der Realität der Erziehungsstellenarbeit und werden ihrer fachlichen Ausrichtung nicht gerecht.</p>
<p>Erziehungsstellen nach § 34 SGB VIII sind in ihrer konkreten Arbeit eine weitere Form der<br />
Ausdifferenzierung im Rahmen der Hilfen zur Erziehung.</p>
<p>In ihrer jahrzehntelangen Geschichte betonen Erziehungsstellen den Bezug auf Familie und persönliche, individuelle Zuwendung, Bindung junger Menschen an wenige, kontinuierlich anwesende Bezugspersonen in familienähnlichen Rollen.<br />
Weder ist Kindorientiertheit Monopol der Vollzeitpflege noch lässt sich Erziehungsstellenarbeit auf anonyme, beziehungslose Fachlichkeit reduzieren. Das wird sich auch dadurch nicht ändern, dass sich die Vollzeitpflege weiterentwickeln soll.</p>
<p>Durch die falsche Etikettierung von Erziehungsstellenarbeit wird in der Veröffentlichung des Ministeriums der antiquierten Versäulung von Angeboten der Jugendhilfe Vorschub geleistet. Diese Zuschreibung wird unserer langjährigen Praxis, die Bedarfe junger Menschen in den Vordergrund zu stellen, nicht gerecht.<br />
Gerade Erziehungsstellen haben unabhängig von der Dauer der Erziehungshilfe sowohl in ihren historischen Wurzeln als auch in ihren aktuellen Konzepten immer Beziehung / Bindung in Zusammenhang mit pädagogischer Fachlichkeit als Basis ihrer Erziehungsprozesse betont. Diesbezüglich unterscheiden sich Erziehungsstellen maßgeblich von Vollzeitpflege.</p>
<p>Der AkTEN betont in diesem Zusammenhang, dass es nicht „DIE“ Form von Erziehungsstelle gibt, sondern Erziehungsstellen sich immer am Bedarf der jungen Menschen orientieren. Danach richten die professionellen Erziehungsangebote ihre Beziehungsangebote aus.</p>
<p>Der Kostenvergleich ist sachlich nicht richtig. Während die in der Veröffentlichung genannten Entgelte für Erziehungsstellen alle anfallenden Kosten beinhalten, weisen öffentliche Träger wesentliche Kostenpositionen (z. B. Overheadkosten) nicht aus.<br />
Solange öffentliche Träger nicht bereit sind, ihre Kosten entsprechend dem niedersächsischen Rahmenvertrag nach § 78f SGB VIII zu kalkulieren, ist jeglicher Kostenvergleich unseriös.</p>
<p>Abschließend ist es uns wichtig, dass zukünftig fachliche Dialoge mit den beteiligten Akteuren, insbesondere dem Team 3 der Fachgruppe „Kinder, Jugend und Familie“ des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie sowie VertreterInnen der Wohlfahrtsverbände geführt werden. Damit kann vermieden werden, dass fachfremde Gremien ohne inhaltliche Kompetenz und Abstimmung Definitionen und Aussagen<br />
zu Hilfeangeboten treffen.</p>
<p>Hannover, 19. November 2009</p>
<p>Arbeitskreis Träger von<br />
Erziehungsstellen in Niedersachsen<br />
und Bremen</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ak-ten.de/hier-folgen-bald-aktuelle-beitrage/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

